Autor: ZVEI

#LasstUnsMachen

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

2025 war ein Jahr voll tiefgreifender Veränderungen – politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich. Bundestagswahl, ein neuer (alter) US-Präsident, eskalierende Konflikte in Nahost und weiterhin in der Ukraine. Daneben wurde viele für unsere Branche hochrelevanten Themen diskutiert, neu bewertet, infrage gestellt. Zu oft blieb aus unserer Sicht der Blick dabei an den Problemen oder vermeintlichen Grenzen hängen.

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Der Digital-Omnibus: einige Verbesserungen, aber kein Befreiungsschlag

Jochen Reinschmidt

Die EU-Kommission hat Mitte November ihren Entwurf für den sogenannten Digitalomnibus vorgelegt. Er bündelt Anpassungen in den Bereichen KI, Daten, Datenschutz und Cybersicherheit. Er soll bestehende Regulierung verschlanken und praxistauglicher machen. Der ganz große Wurf ist der Digital-Omnibus allerdings nicht. Er setzt einzelne richtige Impulse, greift aber an zentralen Stellen zu kurz.

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CSRD und Lieferkettenregulierung: ZVEI fordert deutliche Bürokratieentlastung

Die in den vergangenen Jahren stetig gestiegenen Anforderungen an die Nachhaltigkeitsberichterstattung belasten Unternehmen mit komplexen bürokratischen Aufwänden, zusätzlichem Personalbedarf und steigenden Kosten. Mit der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) würde die EU die Vorgaben ab 2026 noch einmal deutlich verschärfen. Nachdem die EU-Kommission auf Druck der Wirtschaft im Frühjahr 2025 Entlastungen angekündigt hat, wendet sich der ZVEI gegen eine voreilige Umsetzung der CSRD in deutsches Recht.

Hintergrund: Das Vorhaben der Bundesregierung, die noch unveränderte CSRD bereits vor Abschluss des Verfahrens auf EU-Ebene in nationales Recht zu überführen, sorgt für große Unsicherheit in den Unternehmen. Der ZVEI warnt davor und fordert eine Verschiebung – die CDRD sollte erst nach Abschluss des europäischen Omnibusverfahrens und der Überarbeitung der Standards greifen.

Neben dieser Verschiebung spricht sich der ZVEI im Zuge dessen für weitere nationale Anpassungen aus: eine konsequente 1:1-Umsetzung der EU-Vorgaben ohne zusätzliche Auflagen (sog. „Gold Plating“), eine kostengünstigere Offenlegungsoption für elektronische Lageberichte, eine Bündelung aller ESG-Pflichten in einem Bericht („Once only“), mehr Wettbewerb im Markt für Prüfungsdienstleistungen sowie eine praxisnahe Einbindung der Arbeitnehmervertretungen.

Auch bei der Lieferkettenregulierung (CSDDD) setzt sich der ZVEI für Entlastungen ein, um Unternehmen vor zusätzlichen Berichtspflichten und unnötiger Bürokratie zu schützen.

Ziel bleibt eine praxisgerechte, länderübergreifend einheitliche europäische Berichterstattung, die Unternehmen nicht überfordert.

Zur Stellungnahme im Volltext auf ZVEI.org

Forum DPP 4.0

2027 wird der Digitale Produktpass (DPP) zur Pflicht. Wie gelingt die Umsetzung?

Beim ZVEI Forum DPP40 kamen mehr als 120 Expert:innen aus Industrie, Normung, Politik und Wissenschaft zusammen, um zentrale Herausforderungen zu diskutieren – und vor allem Lösungen zu fokussieren.

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Melden Sie sich bereits heute zu unserem nächsten Forum am 29. Januar 2026 im ZVEI in Frankfurt am Main an.
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Hannover Messe 2025

It’s a wrap: Die HANNOVER MESSE MESSE 2025 neigt sich dem Ende zu. Wir blicken zurück auf fünf ereignisreiche Tage – und einen überaus produktiven Austausch mit zahlreichen politischen Delegationen sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft.

127.000 Besucherinnen und Besucher zählte die Deutsche Messe AG in diesem Jahr, 40 Prozent davon aus dem Ausland – starke Zahlen in einem schwierigen konjunkturellen und politischen Umfeld.

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ZVEI-Konferenz Klimaneutrale Netze

Bereit für die Transformation? Auf der zweiten Konferenz über klimaneutrale Netze drehte sich alles um das Stromnetz 2030+.

Auf dem Weg zur Erreichung der vereinbarten Klimaneutralitätsziele wird ein klimaneutrales Stromnetz das zentrale Element im Energiesystem darstellen. Dieses Klimaneutralitätsnetz muss über alle Spannungsebenen die Verbindung von einer stetig steigenden Anzahl an Erzeugern – insbesondere dezentrale erneuerbare – mit neuen elektrifizierten Verbrauchern (Industrie, Mobilität, Gebäude) sicherstellen. Dies erfordert eine Transformation des gesamten Stromsystems sowie einen deutlichen Ausbau der derzeitigen Kapazitäten bei Netz und Speichern.

Welche Anforderungen auf Netzbetreiber, Stadtwerke aber auch auf Hersteller von Systemen, Komponenten und Software in der Energietechnik zukommen, behandelte die Konferenz „Klimaneutrale Netze“ des Verbands der Elektro- und Digitalindustrie.

Diskutiert wurden regulatorische Anforderungen und strategische Ansätze aber auch technologische Innovationen sowie neue Geschäftsmodelle.

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Aktion “Jeder Stecker zählt”

In Deutschlands Kellern und Abstellkammern schlummert ein nicht gehobener Schatz: Rohstoffe in Elektro-Altgeräten. Zum nachhaltigen Umgang mit E-Schrott gehört die sachgerechte Entsorgung – und die Rückgewinnung der wertvollen Materialien wie beispielsweise Metalle, die erneut in Geräten verwendet werden können.

Für den ZVEI ist es deshalb eine Selbstverständlichkeit, dass wir die Aktionswoche Jeder Stecker Zählt der Stiftung Elektro-Altgeräte Register anlässlich des Global Recycling Day unterstützen. An unserem Standort in Frankfurt sogar mit handfesten Taten: Eine Woche lang konnten alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Dachböden räumen und ihre Elektroaltgeräte vor Ort entsorgen.

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Datenökosysteme für eine souveräne und wettbewerbsfähige Industrie

Sichere Digitalisierung für die Effizienzwende:
ZVEI-Position zu Manufacturing-X

Steigende Berichtspflichten und wachsender globaler Wettbewerb erhöhen den Druck auf die produzierende Industrie. Eine sichere und souveräne Digitalisierung ist entscheidend, um die Effizienzwende erfolgreich zu meistern.

Der ZVEI unterstützt daher die politischen Initiativen rund um Manufacturing-X: ein Datenökosystem, das Unternehmen einen dezentralen und geschützten Datenaustausch ermöglicht – DSGVO-konform und mit neuen Chancen für innovative Geschäftsmodelle.

Damit das Datenökosystem breit wirksam wird, müssen Zielkonflikte vermieden werden: Interoperabilität und Datensouveränität dürfen sich nicht gegenseitig ausbremsen, und insbesondere für KMU müssen niedrige Einstiegshürden gewährleistet sein.

Diese zentralen Positionen haben wir in einem aktuellen ZVEI-Seiter für Sie zusammengefasst.

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ZVEI-Studie „Von Chips zu Chancen“

Fördermittel in die Mikroelektronik-Industrie sind für den Staat ein lohnendes Investment. Das ist ein Ergebnis der ZVEI-Studie „Von Chips zu Chancen: Die Bedeutung und Wirtschaftlichkeit der Mikroelektronikförderung“. Durch solche Förderungen entstehen mehr Steuereinnahmen, mehr Beschäftigung, mehr Wertschöpfung. Aber: Europa muss sein Engagement verstärken, sonst lässt sich seine technologische Souveränität kaum ausbauen und seine Lieferketten nicht resilienter gestalten.

Die Studie behandelt in fünf Kapiteln verschiedene ökonomische und politische Aspekte der Mikroelektronik-Industrie.

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