Elektrisch. Digital. Nachhaltig.

Wolfgang Weber

Drei Worte, drei Megatrends, und die Elektroindustrie ist überall mittendrin. Als Impulsgeber, als Lösungsanbieter, als Beschleuniger des notwendigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandels.

Beispiel Klimaschutz: Obwohl die Staats- und Regierungschefs der EU heute – fünf Jahre nach Unterzeichnung des Pariser Klimaschutzabkommens – die Klimaziele deutlich erhöht haben, sagen wir: Ambitionierte Ziele sind gut. Sie lassen sich aber nur erreichen, wenn man sie anpackt, jetzt. Denn viele der hierfür notwendigen Technologien liegen bereits vor, sind einsatzbereit. Also – statt sich in Debatten über Einsparziele zu erschöpfen, heißt es endlich loszulegen. Mit modernen Technologien, die nachweislich einen wirkungsvollen Beitrag zur notwendigen Dekarbonisierung leisten. Mit E-Mobilität, die sich einer flächendeckenden Ladesäulen-Infrastruktur sicher sein kann. Mit Wohnhäusern, die Strom selbst erzeugen und moderne Heizungsquellen wie Wärmepumpen einsetzen. Mit Fabrikhallen, die Gleichstrom nutzen und so hohe Effizienzpotenziale heben. Mit grünem Strom, gegebenenfalls gespeichert als Wasserstoff für die Chemie- und Stahlindustrie. Und nicht zuletzt: Mit einem digitalisierten Stromnetz, das Erzeugung und Verbrauch an jedem Ein- und Ausspeisepunkt intelligent ausbalanciert und steuert.

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